ROOK PIERCING

 

 Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Dieses Piercing wird in die obere Knorpelfalten zwischen der inneren und äußeren Ohrmuschel (Crura antihelicis) gestochen und geht nach unten in die Platzierung des Snugpiercings über. Es ist, ähnlich dem Daithpiercing, eines der schmerzhaften Piercings. Dazu kommt eine relativ langsame Abheilung, da es sich auch dort um sehr kompaktes, festes Knorpelgewebe handelt, das sehr exponiert am Ohr liegt. Die Belastung beim Schlafen, Telefonieren oder auch nur durch das “Drankommen” im Alltag ist nicht zu unterschätzen. Als Schmuck kann nach der Abheilung sowohl ein Stab als auch ein kleiner Ring getragen werden.